Doch immer wenn ich nach dem Leben greif, spür ich, wie es zerbricht.
Ich will die Welt verstehen und alles wissen und kenn mich selber nicht.
Ich will frei und freier werden, und werde meine Ketten nicht los.
Ich will ein Heiliger oder ein Verbrecher sein,
und bin doch nichts als eine Kreatur, die kriecht und lügt und zerreißen muss, was immer sie liebt.
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
drum nimmt er das Leid in Kauf.
Ich will endlich einmal satt sein, doch der Hunger hört nie auf.

Manche glauben an die Menschheit, und manche an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft, an Liebe und Heldentum.
Viele glauben an Götter verschiedenster Art, an Wunder und Zeichen,
an Himmel und Hölle, an Sünde und Tugend und an Bibel und Brevier.
Doch die wahre Macht, die uns regiert,
ist die schändliche, unendliche, verzehrende, zerstörende,
und ewig unstillbare Gier.

Euch Sterblichen von morgen, prophezei' ich heut und hier:
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,
ist der einzige Gott, dem jeder dient,
die unstillbare Gier.

Tanz der Vampire - Die unstillbare Gier
11.1.06 16:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Juniregen / Website (11.1.06 16:46)
der text ist mehr als wahr...
der gefällt mir sehr^^

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